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weiches Wasser

Bad Waldsee ist eine der schönsten und lebenswertesten Städte die wir kennen. 🙂

Bad Waldsee hat aber auch sehr hartes Wasser, im Härtebereich 4 bei 21°dH. Das ist schon heftig und tut den Geräten die mit dem Wasser in Berührung kommen natürlich nicht besonders gut. Die Horror-Werbe-Stories vom bösen Kalkfraß haben ihre Wirkung nicht verfehlt, natürlich auch bei uns nicht. Aber die Kaffeemaschine oder den Duschkopf immer wieder mal zu entkalken oder nach 7 Jahren zu ersetzen ist ja noch vertretbar. Anders schaut es da bei unserer Heizungstechnik aus. Unsere Warmwasseraufbereitung erfolgt über eine Wärmepumpe, die durch Kalkablagerungen an Effizienz verlieren kann, was sich dann in einer höheren Stromrechnung bemerkbar macht und natürlich den Verschleiß der Anlage fördert.

Drum war bei uns schnell klar, dass wir was gegen den Kalk tun müssen. Bereits bei der Bemusterung wurden wir, etwas überfallartig, darauf „hingewiesen“. Damals wurde uns eine recht teure Anlage von Judo angeboten. Da wir uns recht überrumpelt vorkamen hatten wir uns zunächst nur für eine sog. „Vorbereitung“ entschieden, wollten uns allerdings dann in Ruhe darum kümmern. Die Vorbereitung wurde uns in Form eines „Anschlussventils“ für schlappe 159 € geliefert und eingebaut.

Mittlerweile hatten wir etwas Ruhe und Zeit gefunden um uns um das Thema Wasserenthärtung zu kümmern. Wir haben uns von verschiedenen Seiten verunsichern lassen, von Internetforen, von Handwerkern und von Freunden und Bekannten. Jeder erzählt was Anderes, Halbwissen ist von Fachwissen nicht mehr zu unterscheiden und die einfache Frage „Was ist das beste System zur Wasserenthärtung“ blieb unbeantwortet. Im wesentlichen gibt es für Wasserenthärtungsanlagen im Privathaus zwei mögliche Verfahren: das Ionenaustauschverfahren und physikalische Verfahren die auf Basis von Magneten oder Ultraschall arbeiten.

Bei den physikalischen Verfahren wird versucht, die Strukturen der Kalkkristalle so zu verändern, dass sich diese nicht mehr ablagern können, der Kalk wird sozusagen „rund“ gemacht. Damit ist das Wasser zwar immer noch kalkhaltig, der Kalk kann sich aber nicht mehr absetzen bzw. kann einfach weggewischt werden. Für diese Problemlösung gibt es viele Patente und noch mehr überzeugte Verkäufer, vor allem im Internet und auf Messen die sich mit Häuslebauen beschäftigen. Überzeugende und unabhängige Studien und Testberichte gibt es aber nur wenige. Unser Eindruck war, dass physikalische Verfahren funktionieren können, die Funktionstüchtigkeit aber nicht sichergestellt und kaum gemessen werden kann und damit ein gewisses Restrisiko bleibt.

Beim Ionenaustauschverfahren wird das Wasser durch ein spezielles Harz „gefiltert“. Dabei nimmt das Harz den Kalk auf, das Wasser ist danach weich. Der Kalk muss aus dem Harz regelmäßig wieder rausgewaschen werden. Das erfolgt automatisch unter Zuhilfenahme von Salz, ähnlich wie in einer Spülmaschine wird das Kalk-Salzwassergemisch dann einfach ausgespült. Die Funktionsfähigkeit dieses Verfahrens ist wissenschaftlich nachgewiesen, der Härtegrad kann jederzeit gemessen werden. Für uns ausschlaggebend um uns für eine solche Anlage zu entscheiden.

Mit Fa. Gutsch aus Salem haben wir einen spezialisierten Handwerksbetrieb im Umkreis gefunden, der solche Anlagen seit Jahren vertreibt, installiert und auch wartet. Neben den sehr hochpreisigen JUDO-Anlagen werden von ihm Anlagen der Fa. EcoWater bzw. EcoDyne aus den USA vertrieben. Diese Anlagen sind technisch einfacher aufgebaut , benötigen dafür aber auch nur alle 5 Jahre Wartung und kosten rund 1/3 weniger als Judo-Anlagen. Im Unterhalt müssen wir mit ca. 20-30 € für Salztabletten und ca. 50€ Strom rechnen. Leider passt die Vorbereitung, also das Judo-Anschlussventil natürlich nicht an die EcoDyne-Anlage. Damit haben wir letztlich 159 € in den Sand gesetzt und können  so eine Vorbereitung nicht empfehlen. Lieber darauf achten, dass ausreichend Platz (ca. 0,5 m) für ein Zwischenstück ist. Je nach Anlage wird ein etwas anderes Anschlussstück verwendet, das normalerweise im Preis der Anlage bzw. in der Montage bereits enthalten ist. Naja, mal schauen ob wir sowas auf eBay loswerden, vielleicht kann das ja auch ein Blogleser gebrauchen!? 😉

Jetzt freuen wir uns auf eine baldige Installation der Anlage, eine Ecodyne Premium-Excellence 18, und vor allem natürlich auf wunderbar weiches Wasser, ganz so wie im Skiurlaub in den Bergen… 😀

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  1. 30. Oktober 2011 um 11:43

    Super, vielen Dank für den Artikel. Wir machen uns gerade auch Gedanken zu diesem Thema und sind gestern auf einer Messe einem Verkäufer eines physikalischen Geräts in die Arme gelaufen. Mein Eindruck ist mittlerweile der selbe, wie ihr ihn beschreibt. Was zahlt ihr für das Gerät, wenn ich fragen darf?

  2. 30. Oktober 2011 um 12:04

    guckst Du hier http://www.gutsch-wassertechnik.de/messepreise.html
    …da immer irgendwo eine Messe ist gelten diese Preise das ganze Jahr über, wie uns H. Gutsch (bereits auf der Messe) sagte 🙂

  3. Thorsten
    31. Oktober 2011 um 15:16

    Vielen Dank für den Artikel!!! Wir hatten uns jetzt am Wochenende entschieden nur die Vorbereitung installieren zu lassen statt die „günstige“ Enthärtungsanlage für über 2800€. Dank des Artikels sparen wir uns diese 159€.
    Vielen Dank!!!

  4. Christian
    7. Januar 2012 um 17:06

    Hallo,
    wir sind bei der Recherche nach Enthärter auch auf die Fa. Gutsch und das Ecodyne Gerät gekommen (120qm, 19°dh). Habt ihr die optionale Elektrolyseeinheit mitgenommen oder geht ihr davon aus, dass die Hygiene auch ohne Elektrolyse/Chlor passt? Erfahrungswerte sind wohl noch zu früh

    • 8. Januar 2012 um 10:17

      Hallo Christian,
      wir sind mit dem Gerät sehr zufrieden und haben nun wunderbar weiches Wasser. Eine Elektrolyseeinheit oder so haben wir nicht.
      Das Wasser bei uns ist bestes Trinkwasser, sauber und hygienisch, so wie bei Euch doch sicherlich auch, oder? Gegen mögliche „mechanische“ Verschmutzungen hat Weberhaus bei uns – wie vorgeschrieben – einen qualitativ hochwertigen Schmutzfilter von Judo eingebaut. Den müssen wir jeden Monat kurz durchspülen, fertig. Die Anlage von Gutsch „befreit“ das Wasser dann vom Kalk, da wird ja nichts schmutzig oder unhygienisch!? Wir würden das auf keinen Fall noch chloren wollen, igitt! Das höre ich zum ersten mal dass es das gibt. Ich habe natürlich keine Ahnung ob da bei Euch was Besonderes vorliegt…
      Vielleicht hast Du dazu ja noch nähere Infos, würde mich interessieren.
      Viele Grüße vom Ballenmoos und viel Spaß mit weichem Wasser! 🙂

      • Christian
        8. Januar 2012 um 15:25

        Hallo Andreas,
        die Enthärter von Ecodyne/Lindsay haben keine DVGW (Deutscher Verein Gas-Wasserfach) Zertifizierung. Ein Punkt der für eine Zertifizierung notwendig wäre, ist die regelmäßige Desinfektion des Harzes im Enthärter. Das wird mittels Elektrolyse oder mit Chlor gemacht. (wird natürlich, wie das Aufbereitungswasser ausgespült) Meines Erachtens bei Trinkwasseraufbereitung, wie bei euch und uns nicht zwingend, ich Frage mich, ob es eine Masche von Judo, BWT und Grünbeck ist, die Vereinsmitglieder sind. Ecowater bietet eine optionale Chlorzelle an, Ecodyne machts mit Elektrolyse; zertifiziert ist nur die Ecowater ESM 11, der Rest ist aber baugleich, also mit Chlorzelle quasi auch zertifiziert. Obs nötig ist, weiß ich nicht, Chlor will ich auch keinesfalls im Trinkwasser, also werden wir wohl auch auf die (überflüssige?) Desinfektion des Harzes verzichten, wenn sich der Gebäudetechnikingenieur meines Vertrauens nicht anderweitig äußert.

      • 8. Januar 2012 um 18:07

        Was meint denn der Herr Gutsch dazu? Habt ihr mit ihm darüber gesprochen?

      • Christian
        8. Januar 2012 um 19:16

        er sagt, ist zwar strenggenomen nicht vorschriftsmäßig, aber eigentlich auch nicht notwendig, so lange man kein Wasser aus eigener Quelle aufbereitet…. aber er will ja auch verkaufen, von daher nicht gänzlich neutral, auch wenn er uns auch eine Judo mit Zertifizierung o.ä. verkaufen würde. Ich stelle mich eigentlich auf den Standpunkt, dass Dinge, die weltweit funktionieren, nicht total daneben sein können und in Deutschland sehr viel überreglementiert ist

  5. Torsten
    21. Januar 2012 um 12:33

    Hi, ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema und mich würde interessieren was FH zum Thema Gewährleistung sagt, wenn die Enthärtungsanlage nicht von einem FH Subunternehmer installiert wird. Wie geht ihr damit um ?
    Gruß Torsten

    • 22. Januar 2012 um 07:39

      Hi Torsten,
      die Gewährleistung für die Enthärtungsanlage übernimmt Fa. Gutsch, da hat Weberhaus nix mit zu tun. Weberhaus übernimmt die Gewährleistung für deren Gewerke, egal ob diese von Weberhaus oder einem Subler ausgeführt wurden. Die Installation der Enthärtungsanlage wurde fachmännisch durchgeführt, da wurde ja nix beschädigt oder kaputt gemacht. Wir haben da kein Problem damit. Wo siehst Du da welche?
      Gruß, Andreas

  6. Alex
    20. August 2012 um 15:06

    Hallo Andeas,

    habe eben aufmerksam deine Beschreibung über die Enthärtungsanlage gelesen, vielen Dank schonmal für die Infos. Bin auch übers Internet auf die Fa. Gutsch gestoßen, habe heute sogar mit ihm telefoniert. Wir bauen auch gerade (nicht Ballenmoos, sondern Frauenberg V – nebenbei bemerkt spazieren wir fast täglich an eurem schönen Häuschen vorbei) und möchten uns auch eine Enthärtungsanlage anschaffen. Unser Sanitär hat uns auch die I-Soft (für 3.000 EUR) angeboten, was mir aber dann doch zu teuer war. Zur Debatte stehen jetzt entweder die ESM 18 CE+ sowie deine EcoDyne Premium Excellence 18. Hier bin ich mir noch etwas unsicher, welche ich nehmen soll (Preisunterschied 250 EUR). Was hat dich denn dazu bewogen, die EcoDyne zu nehmen?
    Wenn ich richtig gerechnet habe, hast du deine Anlage ja nun bald ein Jahr. Wie sind deine Erfahrungen?

    Freue mich über deine Antwort – vielen Dank schonmal.

    Grüße Alex

    • 23. August 2012 um 19:38

      Hallo Alex,
      dann kannst Du ja Herrn Gutsch schöne Grüße von uns ausrichten und ihm sagen, dass wir sehr zufrieden sind. Wir haben schönes weiches Wasser und müssen unsere Geräte nicht mehr entkalken. Vor 2 Monaten haben wir eine Packung Salz aufgefüllt, sonst war nix zu tun.
      Wenn ihr mal wieder vorbeikommt dann klingelt doch einfach mal, da können wir dann live quatschen…
      Viele Grüße und viel Erfolg bei Eurem Projekt,
      vielleicht bis demnächst mal!
      Andreas und Esther

  7. gelev
    27. Februar 2013 um 07:15

    Hallo an alle,

    es ist schön weiches Wasser zu haben, keine Frage. Jedoch solltet Ihr alle daran denken dass eine Desinfektion des Wasserenthärters erforderlich ist.
    Zur desinfektion sollte auf alle fälle eine Chlorgaspatrone eingebaut sein.
    Unter anderem schreibt der Gesetzgeber eine jährliche Wartung vor, ( bei nicht DVGW Zertifizierte Anlagen sogar eine 1/2 jährliche Wartung/ Kontrolle.

    Sparen ist gut, doch ich denke die Gesundheit ist wichtiger.

    Hier noch ein Link.

    Viel Spaß beim durchlesen.

    http://www.tzw.de/de/projekte/mikrobiologie/pseudomonas_aeruginosa_in_trin-291/

    mfg

    • 19. Mai 2013 um 14:04

      Danke für den Hinweis! Wir haben das Thema damals ausführlich mit unserem Anbieter diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass dies wohl nicht unbedingt notwendig ist.
      Da geht ja „nur“ Trinkwasser durch, sonst nix. Für die Desinfektion ist das Wasserwerk zuständig.

  8. Interessent
    12. April 2013 um 10:18

    Hallo Andreas,
    wie ist die Lage, funktioniert die Anlage immer noch ohne Probleme?
    Im Internet findet man fast nichts über die Ecodyne Premium-Excellence 18 Anlage. Was seht ihr als Vorteil gegenüber anderen Anlagen von BWT, EcoWater usw…. außer den besseren Preis?
    Habt Ihr zufällig das Handbuch in PDF vorliegen? Wenn ja, könnte ich das bekommen, würde mir gerne vor dem Kauf noch ein besseres Bild über die Anlage machen…

    Vielen Dank!

    • 19. Mai 2013 um 14:12

      Hi,

      die Anlage funktioniert immer noch prima. Ab und zu Salz nachfüllen (Wir haben das nun zum zweiten Mal gemacht) und sich ansonsten über schönes weiches Wasser freuen. Prima 🙂
      Für uns wichtig war neben dem Preis ein Händler dem wir vertrauen können und der auch in der Nähe ist falls wir ihn mal brauchen. Bislang haben wir ihn nicht gebraucht, vermutlich sehen wir ihn in 3 Jahren zur ersten Inspektion von dem Teil. 🙂
      Handbuch habe ich keins als pdf, leider. Aber frag doch einfach beim Hersteller bzw. Händler nach.
      Viele Grüße vom Ballenmoos!

  9. Gelev
    6. Juni 2013 um 01:33

    Hallo lieber Andreas,

    Ich gebe dir recht. Für die Sauberkeit des Trinkwassers ist das Versorgungswerk zuständig.
    Es kommt jedoch auch vor das Anlagen zu Stagnation des Trinkwassers führen können.
    Schon mal darüber nachgedacht?

    Eine Ausbreitung der koloniebildenden Einheiten sollte verhindert werden.

    MfG

    • 9. Juni 2013 um 15:00

      Naja, das muss dann wohl jeder für sich entscheiden. Manche Leute haben auch Sakrotan immer griffbereit…
      Wir wollen kein gechlortes Wasser, das hab ich im Schwimmbad, das will ich nicht trinken.
      In unserer Anlage steht kein Wasser, ich halte das Risiko von „koloniebildenden Einheiten“ bei uns für durchaus beherschbar, jedenfalls nicht größer als ohne Anlage.
      Viele Grüße,
      Andreas

  10. gueni
    14. September 2013 um 15:11

    Hallo Andreas,
    danke für deine sachliche und ehrliche Meinung zu den Wasserenthärtern der Fa. Gutsch, die in erster Linie Ecowater-Geräte sind, jedoch von Fa. Gutsch, von Fa. ECOAQUA und
    http://www.aqua-eco.de, ohne die ZUgehörigkeit zur Ecowater GmbH Stuttgart, also selbstständige Händler die zu fairen Preisen die Anlagen vertreiben und einbauen, die keine Kunden mittels neuer Folie und Umbenennung der gleichen Producte versuchen zu täuschen. Wünsche dir und deiner Familie und viele Jahre mit herrlichem weichen Wasser.
    Güni

  11. 20. September 2013 um 09:34

    seiner ist sehr gut sehr gute und informative Website und Blog ist super Ich mag, dass …
    werde ich diese Seite für weitere Bookmark .. 🙂

    • 4. Januar 2014 um 11:23

      Danke und noch viel Spaß bei uns! 🙂

  12. 5. Oktober 2013 um 21:47

    Hallo Andreas,

    Du bist echt witzig.

    Wenn du meinst dann ist es eben deine Meinung.
    Ich finde es immer erstaunlich wie manche Leute immer recht und irgendwelche Beispiele bringen die mit dem nichts zu tun hat.

    Aber es scheint so als würdest du nichts lernen wollen.

    • 4. Januar 2014 um 11:31

      Hallo,
      ich lerne täglich und gerne dazu und bin für konstruktive Kritik offen. Die bewerte ich dann, bilde mir meine Meinung und lass anderen eine eigene Meinung.
      So lebe ich bislang eigentlich recht gut.
      Danke für deinen Beitrag und viele Grüße vom Ballenmoos

  13. Stefan
    17. Dezember 2013 um 18:24

    Was hat euch den dazu bewegt die Ecodyne Anlage zu nehmen, die ja doch etwas teurer ist? Hat die Anlage 1 oder 2 Säulen? Also habt ihr unterbrechungsfrei weiches Wasser oder habt ihr nachts einen bestimmten Zeitraum mit hartem Wasser?

    • 4. Januar 2014 um 11:40

      Hallo Stefan,
      wir haben nach einer Anlage mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis gesucht. Wichtig war uns dabei auch eine einfache und robuste Technik zu haben ohne viel elektronischen Schnickschnack der kaputtgehen kann. Das haben wir bei der Ecodyne-Anlage gefunden und mit Fa. Gutsch auch noch einen seriösen Händler. Wir haben das Gerät jetzt seit über 2 Jahren im Einsatz und außer Salz nachkippen war bislang noch nichts notwendig. Der erste Kundendienst kommt glaub ich nach 5 Jahren, Fa. Gutsch wird da auf uns zukommen.
      Wir haben „nur“ eine Säule, also nachts manchmal zwischen 2 und 4 Uhr oder so manchmal kurz kein unterbrechungsfreies weiches Wasser. So what, um die Zeit schlafen wir meistens.
      Viele liebe Grüße vom Ballenmoos

      • Alex
        4. Januar 2014 um 13:39

        Hallo zusammen,

        Andreas, erstmal herzlichen Dank für deine ausführlichen Informationen bezüglich deiner Enthärtungsanlage. Deine Infos haben mich damals sehr überzeugt, daher habe ich seit über einem Jahr auch die selbe Enthärtungsanlage wie du (auch über Martin Gutsch bezogen). Mittlerweile hat sogar mein Schwager im Ballenmoos, meine Eltern sowie eine Bekannte genau die selbe Anlage, sind alle hochzufrieden. Ich kann dir bei deinen Kommentaren voll und ganz zustimmen. Bin auch davon überzeugt, eine Anlage ohne viel technischen Schnick-Schnack zu haben (welcher auch am ehesten störanfällig ist). Ebenso hat mich die 5-jährige Garantie sowie Wartungs-Intervall überzeugt. Die hiesigen Sanitär empfehlen dir Anlagen, die doppelt so teuer sind und fast jedes Jahr ein teurer Service abgehalten werden muss. Da Herr Gutsch selbst mal bei einem Sanitär gearbeitet hat und solche Anlagen verbaut hat, weiß er, wo der Hase im Pfeffer liegt.

        Wir mussten bisher auch immer nur Salz nachfüllen, sonst war nie irgendwas. Unser „Timer“ ist auch nachts zwischen 2 und 4 Uhr programmiert, d.h. wir spüren und merken nie was von der Regeneration. Außerdem haben wir 0 Grad Härte eingestellt und merken dies extrem im niedrigen Waschmittel- und Shampoo-Verbrauch. Das Duschen ist um einiges angenehmer. Wir trinken sogar das enthärtete Wasser mit unserem Soda-Maxx tagtäglich (außer unserer kleinen Tochter, der geben wir aufgrund des hohen Natrium-Gehalts im enthärteten Wasser gekauftes Mineralwasser).

        Viele Grüße
        Alex

  14. Tipo
    26. Januar 2014 um 10:21

    Hallo zusammen,

    wir planen ebenfalls eine Entkalkungsanlage in unsere EFH. Die Fa. Gutach haben wir von einem Bekannten empfohlen bekommen. Das Preis-Leistungsverhältnis scheint recht gut zu sein. Die obigen Beiträge habe ich gelesen und hätte noch eine Frage zur Wartung.
    Wie teuer ist die Wartung nach fünf Jahren? Hat hierzu jemand schon Erfahrungswerte.
    Besten Dank,
    Tipo

  15. werni
    7. Februar 2014 um 17:05

    Hallo Tipo,
    ich habe eine Ecowater Wasserenthärtungsanlage, die ist nebst dem Standartharz noch mit 2% Silberharz befüllt um eine Verkeimung des Trinkwasser zu vermeiden. Einmal jährlich desinfiziere ich die Anlage mit Wasserstoffperoxyd ( in der Drogerie erhältlich). Ist ganz einfach:
    während dem „besalzungsprozess“ in einem Eimer Salzwasser anrühren, Schwimmer ausbauen und in den Eimer halten, Wasserstoffperoxyd (3-4 dl) beigeben und warten bis alles aufgesogen ist, danach wieder einbauen und die Regeneration automatisch zu ende laufen lassen

    • HiG
      31. August 2014 um 17:30

      Hallo Werni,
      hast Du eine Beschreibung wie das Silberharz nachgefüllt werden kann – ich suche schon seit einiger Zeit eine Wartungsanleitung, habe aber bislang nichts gefunden. Ich habe ein Gerät von SwissKalk – ist aber sicher ähnlich vom Aufbau wie die anderen.
      Weißt Du wo ich so etwas her bekommen kann? Die Firma rückt da leider nichts raus.

      Vieler Grüße
      Hans

  1. 31. Oktober 2011 um 08:10

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